Mein See. Eine Liebesgeschichte.

Ich kann mich glück­lich schät­zen. Über 15 Jah­re lang hat­te ich einen Platz, an dem ich hin­zu­ge­hö­ren schien. Ich konn­te mei­ne Talen­te leben und aus­bau­en, ler­nen und mich ent­wi­ckeln. Ein tol­ler Arbeit­ge­ber! Eine wun­der­ba­re Kar­rie­re im Mar­ke­ting eines inter­na­tio­nal täti­gen Kon­zerns. Ich habe viel gege­ben und viel bekom­men. In mei­ner Ver­ant­wor­tung lagen span­nen­de Pro­jek­te mit dicken Bud­gets und gro­ßer Außen­wir­kung. Ich durf­te mit­spie­len, die gro­ßen Hebel bewe­gen. Ein schi­cker Dienst­wa­gen, Mee­tings in ganz Euro­pa.

Und dennoch bin ich ausgestiegen.

Wenn die Pha­sen von Zufrie­den­heit und von erfül­len­dem Gefühl immer kür­zer wer­den, braucht es Mut. Den Mut, sein eige­ner Pio­nier zu sein und auf Ent­de­ckungs­rei­se gehen: Was will ich? Wofür bren­ne ich? Den Mut haben hin­zu­se­hen, ehr­lich mit sich zu sein, sich ein­zu­ge­ste­hen, dass es Zeit für Ver­än­de­rung ist. In der per­sön­li­chen Ent­wick­lung eben­so wie im eige­nen Busi­ness.

Wer Mut hat, kann über sich hin­aus­wach­sen. Wer Mut hat wächst nicht des puren Wach­sens wegen, son­dern als Aus­druck eines star­ken Wil­lens zum Erfolg und der star­ken Sehn­sucht, sei­nen Weg zu gehen und sein Ziel zu errei­chen. Mei­ne beruf­li­che Kar­rie­re war getra­gen von mei­nem Pio­nier­geist. Mei­ne ers­te per­sön­li­che Mut­pro­be war eine ganz eige­ne. Ich habe mir mei­nen Traum erfüllt von einem Leben am See. Mein See wur­de zu mei­nem gro­ßen Leh­rer. Er hat mir gezeigt, was für mich wirk­lich wich­tig ist.

Keine falschen Deals mehr mit mir selbst.

Mut bedeu­tet, Kon­flik­te aus­zu­hal­ten, weil die Rei­se viel­leicht ins Unge­wis­se führt. Weil die Stra­te­gie noch nicht steht, weil Erhal­tung eines Sta­tus Quo auf der einen und die Not­wen­dig­keit nach Ver­än­de­rung auf der ande­ren Sei­te zieht und zerrt. Was dann folg­te, war der bis­her größ­te Chan­ge in mei­nem Leben – und fühl­te sich an wie der ers­te Sprung vom 10-Meter-Brett. Man weiß nicht, wel­che Pirou­et­ten man dre­hen wird. Aber das Was­ser wird tief genug sein.

Ich habe mei­ne Kar­rie­re auf­ge­ge­ben und bin Unter­neh­me­rin mei­nes eige­nen Busi­ness gewor­den.

 

Mut und Pioniergeist brauchen Kraft.

Der See ist mei­ne Kraft­quel­le und mein Ort der Inspi­ra­ti­on. Der See erdet und hilft, los­zu­las­sen. Mit Los­las­sen ent­steht Raum fürs Auf­tan­ken, für neue Ide­en, Impul­se und Lösun­gen. Was für mich mein See, ist für dich dein Pro­jekt: Es gibt dir Kraft für Ent­wick­lung und Inno­va­ti­on dei­ner unter­neh­me­ri­schen Tätig­keit.

 

Ich begleite Dich auf DEINEM Weg.

Heu­te bera­te ich als Mar­ke­ting-Exper­tin Unter­neh­me­rIn­nen, die eben­falls Mut haben zu Ver­än­de­rung und Wei­ter­ent­wick­lung. Ich beglei­te sie auf dem Weg, ihr Mar­ke­ting zu pro­fes­sio­na­li­sie­ren und sich und ihr Busi­ness erfolg­reich zu zei­gen.

Mit der Grün­dung von CoWorX, dem Netz­werk für Selb­stän­di­ge im Fünf­se­en­land bin ich mei­ner Lei­den­schaft gefolgt, Men­schen zusam­men­zu­brin­gen — für mehr beruf­li­chen Erfolg für alle.

Der See ist auch heu­te noch mein täg­li­cher Beglei­ter. Er erin­nert mich dar­an, auf die eige­ne Kraft, auf Talen­te und Kön­nen zu ver­trau­en. Ich wün­sche allen, dass auch sie „ihren See“ fin­den.

 

Ger­ne tei­le ich mei­ne Geschich­te mit dir. Lass uns ken­nen­ler­nen. Hier kön­nen wir uns per­sön­lich spre­chen.

 

Im Interview:

Mut ist keine Willkür,

sondern eine Will-Kür”

Bei einer Tas­se Kaf­fee bei mir am See haben Sarah Lay vom Blog “Bar­fuss in Bei­jing” und ich über Mut gespro­chen und ich durf­te von mei­nem Weg erzäh­len.

Die gan­ze Geschich­te und das Inter­view lest ihr hier.